Markus Haase | Bassbariton | Gesang Bachelor
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Gesang zu studieren, weil ich in den letzten Jahren immer wieder festgestellt habe, dass es mir nicht reicht, Musik einfach nur als Hobby zu machen.
Ich habe viele Jahre in verschiedenen Orchestern Trompete gespielt und bin mehr oder weniger durch einen Zufall wieder zum Gesang gekommen und seither lässt es mich nicht mehr los zu singen.
Der Gesang gibt mir die Möglichkeit, mich auszudrücken und gerade in der sakralen Musik meinen Glauben auszuleben. -
Leipzig und bin bereits früh in Kontakt mit der klassischen Musik gekommen. Ob in Opern-, Gewandhaus- oder Thomaskirchbesuchen erlebte ich die vielfältige Musiklandschaft in Leipzig.
Meine sängerischen Grundlagen legte ich im Rudolf-Hildebrand-Gymnasium im vertieft musischen Profil in Markkleeberg. Neben dem Gesangsunterricht erhielt ich ebenso theoretische Grundlagen. Nachdem ich die Schule verlassen hatte, ruhte der Gesang viele Jahre und ich spielte viel Trompete.
Ich studierte ein Jahr in München Maschinenbau. Mich zog es jedoch wieder nach Leipzig und ich begann mein Lehramtsstudium, jedoch nicht im Fach Musik.
Meine Idee war es immer Musik nicht als Schulfach zu unterrichten, sondern selbst auszuüben. Über verschiedene Zufälle bin ich wieder beim Gesang und Chor gelandet und brenne seither fürs Singen. -
hat für mich einen traurigen Anlass. Ich hatte die Möglichkeit, bei einer früh verstorbenen Lehrerin die Paradies-Arie aus der Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ zu singen. Es war meine erste Möglichkeit in einer Kirche mit kleinem Orchester eine Arie zu singen.
Die inhaltliche Botschaft der Arie hat mich stark berührt und ich war dankbar, zu diesem traurigen Anlass solch schöne Worte singen zu können.
Ich bin in diesem Gottesdienst aus mir herausgekommen und habe all meine Gefühle und theologischen Überzeugungen versucht, in der Musik auszudrücken. Es war für mich ein einmaliges Erlebnis. -
Der Heimkommdöner um 23 Uhr.